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Wenn die Seele schreit: Die Wechselwirkung zwischen Angst und körperlicher Gesundheit

Angst ist eine natürliche Reaktion auf Bedrohungen, die uns dazu anregt, uns zu schützen. Doch wenn die Angst chronisch wird oder außer Kontrolle gerät, kann sie nicht nur die mentale Gesundheit beeinträchtigen, sondern auch erhebliche Auswirkungen auf den Körper haben. In diesem Blogbeitrag erkunden wir die komplexe Beziehung zwischen Angst und körperlicher Gesundheit sowie Wege, wie man mit dieser Herausforderung umgehen kann.


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Der Körper im Angstzustand

Wenn wir ängstlich sind, setzt der Körper eine Kaskade von Reaktionen in Gang. Der Herzschlag beschleunigt sich, die Atmung wird flacher, Muskeln spannen sich an, und der Körper bereitet sich auf "Fight or Flight" vor. Diese physiologischen Veränderungen sind normalerweise kurzfristig und helfen dabei, akute Bedrohungen zu bewältigen. Jedoch kann chronische Angst zu dauerhaften Stressreaktionen führen, die sich negativ auf die körperliche Gesundheit auswirken.


Auswirkungen auf das Immunsystem: Langfristige Angst kann das Immunsystem beeinträchtigen und die Anfälligkeit für Krankheiten erhöhen. Chronischer Stress unterdrückt die Aktivität des Immunsystems und kann zu vermehrten Entzündungsreaktionen führen, was wiederum das Risiko für verschiedene Erkrankungen wie Herzkrankheiten, Diabetes und Autoimmunerkrankungen erhöhen kann.


Herz-Kreislauf-System:

Angst kann einen erheblichen Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System haben. Die ständige Freisetzung von Stresshormonen kann zu Bluthochdruck, erhöhtem Puls und einem erhöhten Risiko für Herzkrankheiten führen. Menschen mit chronischer Angst haben oft eine höhere Wahrscheinlichkeit für Herzprobleme.


Atemwegserkrankungen:

Angst kann auch das Atemsystem beeinflussen. Flache Atmung und Hyperventilation sind häufige Reaktionen auf Angstzustände. Dies kann zu Atembeschwerden, Asthmaanfällen und anderen Atemwegserkrankungen führen.


Magen-Darm-Probleme:

Der Magen-Darm-Trakt ist ebenfalls empfindlich gegenüber Stress und Angst. Chronischer Stress kann zu Magenproblemen, Verdauungsstörungen, Reizdarmsyndrom und anderen gastrointestinalen Problemen führen.


Bewältigungsstrategien für eine ganzheitliche Gesundheit:

Die Verbindung zwischen Angst und körperlicher Gesundheit verdeutlicht die Notwendigkeit einer umfassenden Herangehensweise. Die Integration von Bewältigungsstrategien, wie beispielsweise regelmäßige körperliche Aktivität, Achtsamkeitsübungen, Atemtechniken und die Suche nach professioneller Hilfe, kann dazu beitragen, die negativen Auswirkungen von Angst auf den Körper zu minimieren.


Angst und körperliche Gesundheit sind eng miteinander verbunden. Es ist wichtig zu erkennen, dass die Pflege der mentalen Gesundheit genauso bedeutend ist wie die physische Gesundheit. Durch die Implementierung von ganzheitlichen Ansätzen zur Stressbewältigung und Achtsamkeit können wir nicht nur die Symptome der Angst lindern, sondern auch die negativen Auswirkungen auf unseren Körper reduzieren. Die Suche nach Unterstützung und die Priorisierung der eigenen mentalen Gesundheit sind entscheidende Schritte auf dem Weg zu einem ausgewogenen und gesunden Lebensstil.


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